Prana – die subtile Lebenskraft

Prana – die subtile Lebenskraft
Prana – die subtile Lebenskraft

Prana wird bezeichnet als subtile Lebenskraft, ist die Bewegung der Lebensenergien und der Schlüssel zu den Bereichen von Körper und Geist. Das Arbeiten mit Atem (Pranayama) wird im Yoga als Zugang zum Prana verstanden. Die Wissenschaft des Pranayama ist im Kundalinini Yoga eine wichtige Säule, bei der die Bewegung des Pranas durch die Anwendung von Atemtechniken gelenkt wird.

In unseren westlichen Denkmustern ist es schwierig die Begriffe Lebensenergie und der Energiekörper zu beschreiben. Eine mögliche Begründung wäre, dass wir für die meisten Behauptungen Beweise einfordern. Wir können aber weder Lebensenergie (Prana oder Chi, oder Ki) sehen, auch nicht wenn man einen Körper aufschneidet. Unsere Gedanken und Träume kann auch kein Arzt sehen – doch wir wissen, dass sie da sind, weil wir sie erfahren. Der Energiekörper kann ebenso erfahren werden, doch es erfordert Bewusstheit und Übung. Um das zu erreichen, müssen wir unser Interesse und unsere Aufmerksamkeit auf ihn lenken.

Prana und seine unterschiedliche Schwingungen

Weil Energie und Bewusstsein immer zusammengehören, stehen sie natürlich auch in Verbindung mit mentalen Funktionen. Die unterschiedlichen Schwingungen (Frequenzen) und Bewegungsformen des Oberbegriffs Prana werden als Vayus bezeichnet. Jeder der fünf Vayu-Energiefelder hat seinen festen Platz im Körper.

  • das sogenannte kleine Prana – lokalisiert in der Brustgegend, zwischen der Basis des Herzens und dem Nacken.
  • Apana – unterhalb des Nabels und lenkt alle mit der Ausscheidung zusammenhängende Funktionen.
  • Samana – beherrscht die Gegend zwischen Herz und Nabel und lenkt einen Großteil der Stoffwechselaktivitäten des Körpers.
  • Udana – im Kopf- und Kehlbereich angesiedelt.
  • Vyana – durchdringt den gesamten Körper wie ein feines Bindegewebe.

Wenn sich zuviel eines bestimmten Pranas in einem von seiner normalen Funktion entfernten Bereich anhäuft, oder im Bedarfsfall zu wenig vorhanden ist, führt das zu Störungen bzw. Krankheit von Körper, Geist oder Emotionen.
Viele der Techniken zu Körperhaltung und Atmung und die Art und Weise, wie wir essen und handeln, werden genutzt um den natürlichen Fluss des Pranas in unserem Körper wiederherzustellen. Auf diese Weise kann unser Körper ein Gefühl der Stille, Flexibilität und spontanen Intuition zurückgewinnen, so dass er zum vollkommenen Instrument der Seele wird.

Prana ist überall und durchdringt uns zu jeder Zeit

So wie negatives Denken, Stress und eine ungesunde Lebensweise uns energetisch ausbluten lassen, verbessern positive Gedanken, erhebende Gefühle und Übungen wie Pranayama, Tiefenentspannung und Meditation unsere Vitalität. Sie laden uns mit Prana auf und machen uns leistungsfähiger und gesünder – sie erhöhen also unser Prana-Level.
Unser Prana-Status wird zudem auch ganz entscheidend davon bestimmt, welchen Elementen wir ausgesetzt sind und was wir aufnehmen. Unsere Umgebung, Nahrung, Wasser, Licht, Luft – alles das besteht aus Prana und beeinflusst unseren Lebensenergie-Haushalt.

Eine regelmäßige Pranayama-Praxis reichert uns mit Lebensenergie an. Sie flexibilisert und „lockert“ den Energiekörper, so dass die Energie wieder freier fließen kann, gelöster ist. Sie kann uns so Vitalität schenken, Anspannungen und energetische Blockaden lösen und unseren Geist beruhigen.

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