Der Weg nach Innen

Der Weg nach Innen
Auf der Suche nach unseren Körpern

Der Körper ist Teil einer Ganzheit, die sich vom feinstofflichen zum grob stofflichen hin entwickelt, um einen essentiellen oder spirituellen Kern zu finden. Die meisten haben bestimmt schon von der sogenannte Dreiteilung von Körper Geist und Seele gehört. Vielleicht auch schon damals im Religionsunterricht. In der indischen Philosophie gibt es ebenfalls ein drei Körper-Modell. Sehr interessant auch das Modell der Koshas. Die Koshas wurden bereits schon in den Upanishaden, den gesammelten philosophischen Schriften des Hinduismus beschrieben und stellen den Menschen als Wesen aus fünf Hüllen da. In der Kundalini Yoga Lehre werden sogar insgesamt zehn sogenannte Körper thematisiert. Die zehn Körper setzen sich zusammen aus einem physischen, drei Mentalen und weiterhin sechs Energiekörper.

Der ÄUssere Körper

Mit dem äußeren, oder auch physischen Körper können sich die meisten Menschen sehr gut identifizieren. So gut sogar, dass sie nicht nur davon ausgehen einen Körper zu haben, sondern annehmen einer zu sein. Der uns bekannte äußere grobstoffliche Körper soll nicht bedeuten, dass dieser physische Körper die anderen umschließt – also nicht vergleichbar mit dem Bild der Zwiebel – es ist vielmehr umgekehrt. Die feineren Schichten des Mental- und Energiekörper reichen weit darüber hinaus, sind also größer und überragen den physischen Körper.

Den Körper können wir uns als eine Art Vehikel mit Drüsen, Blutkreislauf, Atemwege, Herzschlag, Gehirn, Sinnesorganen und komplexen Nervensystem vorstellen. Dieser bedarf der Reinigung, Pflege und regelmäßiger Überholung. Schön finde ich den Vergleich mit einem Auto: Es braucht Nahrung in Form von Benzin und die regelmäßige Untersuchung nach Verschleiß oder defekten Teilen.
Bedeutet vielmehr: Achte auf deinen Körper, pflege ihn wie eine Art Gefährt oder Gefäß für die weiteren Hüllen oder Körper.

Die drei Mentalkörper

Der Weg nach innen setzt sich fort mit weiteren drei Mentalkörpern. Der negative – oder auch schützende Geist, der positive expansive Geist und der neutrale Geist, der insbesondere bei der Meditation gestärkt hervortritt. Bei dem Geist, bzw. den Mentalkörpern ist es wichtig zu verstehen, dass „du bist was du denkst“.

Deine Handlungen folgen deinen Gedanken. Wenn du keine gute Straßenkarte hast, weißt du auch nicht wo die Reise hingeht. Dein Geist filtert deine gesamten Erfahrungen durch seine Kreativität und bastelt daraus eine persönliche Bewertung.

Die sechs Energiekörper

Darüber hinaus gibt es noch insgesamt sechs weitere Energiekörper zusammengefasst in der sogenannten Seele, die Verbindung zum Spirituellen. Diese Erfahrung beschreibt das Andocken an deiner eigenen Kraft und Energie-Stromversorgung. Hierbei geht es insbesondere um den Ursprung und die Verbindung, oder auch die Beziehung dorthin.

Diese differenzierbaren Hüllen verdienen Beachtung und die ganze Kraft deines Wesens wird durch das Verhältnis dieser Körper zueinander bestimmt.

 Innere Begrenzungen lösen

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